Prof. Dr. Gerhard Wolf

Transdisziplinäre Grundlagen der Rechtswisssenschaft

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Wahrnehmungslehre

Übersicht über die im Einzelnen noch auszuführenden Thesen:

Das Wort "Wahrnehmung" wird in verschiedenen Bedeutungen gebraucht:

  • Bei exaktem Sprachgebrauch (vgl. Duden) geht es nur um die sinnliche W. (Wahrnehmung mit den Sinnen)
  • Im philosophischen Schrifttum werden dagegen die Wahrnehmungen und ihre Deutungen zusammengefasst: "Die Wahrnehmungsphilosophie erforscht nicht empirische Arten der sinnlichen Wahrnehmung,sodern den Status und die Bedeutung des ganzen Phänomens für den Menschen" (Wiesing, Philosophie der Warhnehmung).

Ich benutze das Wort in der erstgenannten (also sprachüblichen) Bedeutung: "Das habe ich doch selbst gesehen...".

"Die Existenz von Wahrnehmungen läßt sich nicht erklären" (Lambert Wiesing, Das Mich in der Wahrnehmung). Sie sind ganz einfach da.

Die Analyse der sinnlichen Wahrnehmungsvorgänge ist ein rein naturwissenschaftliches Problem. Vgl. hierzu z.B. Irvin Rock, Wahrnehmung. Vom visuellen Reiz zum Sehen und Erkennen).

Schon die sinnliche Wahrnehmung ist notwendig individuell - jeder sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt "aus seiner Perspektive" anders, je nachdem, wo er sich gerade aufhält.

© 2017 | Prof. Dr. Gerhard Wolf, Europa Universität Viadrina    -   Letzte Änderung: 26.02.2017 TOP Seitenanfang