Prof. Dr. Gerhard Wolf

Transdisziplinäre Grundlagen der Rechtswisssenschaft

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Entitäten

Haben Denkinhalte einen realen Bezug?

  • Gibt es das Wahrgenommene oder nicht?
  • Entitäten in der Realität und im Kopf des einzelnen Menschen
  • Die einzelnen Entitäten

Übersicht über die im Einzelnen noch auszuführenden Thesen:

Ich benutze das Wort Entitäten als sprachliche Zusammenfassung für die feststofflichen Körper und die mit ihnen zusammenhängenden (Eigenschaften, Zustände, Momente, Geschehen, Zusammenhänge, Verhältnisse) - also für alles, was es meinen Wahrnehmungen zufolge gibt.

Gibt es das Wahrgenommene außerhalb von mir selbst wirklich - oder nicht? Meine Antwort:  Ja. Diese Antwort ist experimentell überprüfbar - sei es dadurch, dass man sich zwickt, mit dem Kopf gegen die Wand rennt oder - als letze Realitätserfahrung - im nächtlichen Urlaubsverkehr zu Fuß eine sechsspurige Autobahn überquert.

Die Frage "Warum gibt es das alles und nicht nichts" ist - wie bei der Wahrnehmung - falsch gestellt. Es gibt mich, meinen Kopf die Wand, die Autobahn, die Autos.  "Die Existenz der Sachen zu bezweifeln, ist mir niemals in den Sinn gekommen" (Kant).

Dass alle Wahrnehmungen und Beurteilungen der Sachen individuell sind und damit Probleme hinsichtlich der Objektivität entstehen, ist davon strikt zu unterscheiden. Aus der Frag-würdigkeit der eigenen Sicht der Dinge ergibt sich nicht, dass man die Existenz der Welt in Frage stellen müsste.

© 2017 | Prof. Dr. Gerhard Wolf, Europa Universität Viadrina    -   Letzte Änderung: 19.10.2016 TOP Seitenanfang